„Oxygen“: Theaterstück zur Entdeckung des Sauerstoffs

Aufführung „Oxygen“ am 9. Dezember / Pressegespräch am 8. Dezember mit Autoren

Eine bahnbrechende Entdeckung und ein „Retro“-Nobelpreis. Der Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) lädt zu dem Theaterstück „Oxygen“ am 9. Dezember 2011 an die TU Berlin ein. Chemie-Nobelpreisträger Roald Hoffmann und der Miterfinder der Antibabypille Carl Djerassi binden grundsätzliche Fragen aus der akademischen Welt in die Geschichte über die Entdeckung des Sauerstoffsein: Was ist eine Entdeckung? Was bedeutet es, Erste oder Erster zu sein? Wurde Wissenschaft jemals um ihrer selbst willen betrieben? Die Aufführung findet im Rahmen des Internationalen Jahres der Chemie statt.

8.12. Pressegespräch

Journalisten sind herzlich zum Pressegespräch mit anschließender Schauspielkostprobe eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, Fotos zu machen.

Zeit:    Donnerstag, 8. Dezember 2011, 11.30 bis 12.30 Uhr

Ort:     TU Berlin, Hauptgebäude, Audimax, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Roald Hoffmann, Autor, Nobelpreisträger für Chemie
  • Prof. Dr. Carl Djerassi, Autor, Miterfinder der Pille
  • Isabella Gregor, Regisseurin, Wien
  • Prof. Dr. Matthias Drieß, Sprecher des Exzellenzclusters UniCat

Bitte melden Sie sich bis zum 7. Dezember 2011 per E-Mail: pressestelle(at)tu-berlin.de oder per Fax 030/314-23909 an.

 

9.12. Oxygen – eine inszenierte Lesung des Theaterstücks zur Entdeckung des Sauerstoffs von Roald Hoffmann und Carl Djerassi.

Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die Veranstaltung hin. Sie ist öffentlich und kostenlos:

Datum:          Freitag, 9. Dezember 2011, 17.00 Uhr

Ort:                TU Berlin, Hauptgebäude, Audimax
                      Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Das Publikum kann beim anschließenden Empfang mit den Autoren, der Regisseurin und den Schauspielern ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung richtet sich an alle ab Klasse 9 aufwärts, die sich für Naturwissenschaften oder Schauspiel interessieren.

UniCat und die TU Berlin bringen „Oxygen“ in einer Fassung der Regisseurin Isabella Gregor als inszenierte Lesung in deutscher Sprache mit finanzieller Unterstützung der BASF auf die Bühne. Sechs professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler vom Wiener Burgtheater spielen elf Personen und lesen auf der Bühne deren Text. Verkleidet sind sie mit „Attributen“, also mit einem zusätzlichen Kleidungsstück, durch das man die Person und die Zeit erkennt.

Mehr Informationen zu „Oxygen“:  www.unicat.tu-berlin.de/oxygen

 

Die Handlung. Im Jahr 2001 feiert der Nobelpreis sein hundertjähriges Bestehen, und die Nobelstiftung beschließt, einen „Retro“-Nobelpreis für die größte und wichtigste chemische Entdeckung ins Leben zu rufen, die dem allerersten Nobelpreis (1901) vorausgegangen wäre, hätte es ihn damals schon gegeben.

Das dafür eingesetzte Chemiekomitee der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften entscheidet sich für eine Entdeckung, die im Jahr 1777 die chemische Revolution einläutete: die Entdeckung des Sauerstoffs. Es beginnt ein kontroverser Weg der Beweisführung, ob es nun Antoine Lavoisier, Carl Wilhelm Scheele oder doch Joseph Priestley zusteht als der Entdecker gewürdigt zu werden.

In Rückblenden begegnen wir diesen drei Protagonisten und ihren Ehefrauen. So auch im Jahr 1777 in Stockholm, wo sie auf Einladung König Gustavs III zusammentreffen, um ihre chemischen Experimente vorzuführen, und wonach einer als der Gewinner hervorgehen soll. Doch es kommt anders als geplant …

„Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) ist ein im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründeter interdisziplinärer Forschungsverbund, dessen zentrales Thema die Katalyse ist. UniCat wird von vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten im Berliner Raum getragen. Mehr als 50 Arbeitsgruppen bearbeiten gemeinsam zukunftsrelevante Forschungsthemen von der chemischen Umwandlung von Erd- und Biogas, der Aktivierung von Kohlendioxid über die Erzeugung von Wassersoff aus Licht und Wasser bis hin zur Synthese von Wirkstoffen mit Hilfe von Enzymen. Sprecherhochschule ist die Technische Universität Berlin. UniCat wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative von ca. 5,6 Millionen Euro jährlich gefördert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Martin Penno, TU Berlin, UniCat, Tel.: 030/314-28592, E-Mail martin.penno(at)tu-berlin.de

 

Die Medieninformation zum Download:

www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

 

„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:

Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:

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