21.11.2008

Exzellenz-Cluster „UniCat“ wählt Sprecher und Vorstand

Die Mitgliederversammlung des Exzellenz-Clusters „Unifying Concepts
in Catalysis“ (UniCat) hat auf ihrer konstituierenden Sitzung am 19. November 2008 Prof. Dr. Matthias Drieß von der Technischen Universität Berlin zum Sprecher sowie Prof. Dr. Peter Hildebrandt, ebenfalls
von der TU Berlin, zum stellvertretenden Sprecher des Exzellenz-
Clusters gewählt. Außerdem wählte das Gremium die weiteren sieben
Mitglieder des Vorstandes.


Die Vorstandsmitglieder repräsentieren die einzelnen Fachrichtungen, Universitäten und Max-Planck-Institute:

• Prof. Dr. Joachim Sauer, Humboldt-Universität zu Berlin
• Prof. Dr. Peter Hildebrandt, Technische Universität Berlin
• Prof. Dr. Reinhard Schomäcker, Technische Universität Berlin
• Prof. Dr. Peter Hegemann, Humboldt-Universität zu Berlin
• Prof. Dr. Robert Bittl, Freie Universität Berlin
• Prof. Dr. Hans-Joachim Freund, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-    Gesellschaft
• Prof. Dr. Silke Leimkühler, Universität Potsdam
• Prof. Dr. Günther Wozny, Technische Universität Berlin

Professor Drieß bedankte sich bei allen „UniCat“-Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Dann hob er das große Engagement der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervor, die in den letzten zwölf Monaten die Geschicke des Clusters gelenkt haben und ihn im Rahmen der Exzellenz- Initiative erfolgreich eingeworben hatten.

Bereits am 14. November 2008 hatten Repräsentanten der sechs beteiligten
Einrichtungen die Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung und zum
Betrieb des Exzellenz-Clusters unterzeichnet. Das war quasi die rechtliche
Geburtsstunde von „UniCat“. Diese Vereinbarung regelt, wie die einzelnen
Einrichtungen gemeinsam das Feld der Katalyseforschung bearbeiten und
ausbauen.

„UniCat“ ist der einzige Exzellenz-Cluster, der das volkswirtschaftlich extrem
wichtige Gebiet der Katalyse erforscht. In diesem interdisziplinären
Forschungsverbund arbeiten rund 200 Chemikerinnen, Chemiker, Physikerinnen,
Physiker, Biologinnen und Biologen sowie Verfahrenstechnikerinnen
und Verfahrenstechniker aus vier Universitäten und zwei Max-Planck-
Instituten aus Berlin und Brandenburg zusammen. „UniCat“ wird von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Mitteln aus der Exzellenz-Initiative
mit bis zu 7 Millionen Euro jährlich gefördert. Die Abkürzung steht für „Unifying
Concepts in Catalysis“.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dr. Martin Penno, Technische
Universität Berlin, Exzellenz-Cluster „UniCat“, Öffentlichkeitsarbeit, Tel.:
314-28 592, E-Mail: martin.penno(at)tu-berlin.de